Das Festtagsgebet in Albanien – ungewöhnlich aber bedeutend
Als wir am Tag von Arafat (ein Tag vor dem Opferfest) in Albanien ankamen, haben wir in dem der Hauptstadt Tirana (Tiranë) zugehörigen Dorf Mushqeta das Festtagsgebet vollzogen.
Die Einwohnerzahl des Dorfes Mushqeta, in dem sich 163 Haushalte befinden und das 22 km von der Hauptstadt Tirana, 26 km von Elbasan und 7 km von der Grenze der Provinz Elbasan liegt, beträgt 895 Einwohner. Die Mehrheit der Einwohner sind Muslime, doch befindet sich eine protestantische Kirche in diesem Dorf, die jeden Sonntag von außerhalb lebenden Christen besucht wird, um hier ihren Gottesdienst abzuhalten.
Das Festtagsgebet haben wir in der einzigen Moschee des Dorfes, der Hz. Peygamber Camiî mit einer Gemeinde von knapp 70 Personen vollzogen. Die Moschee gehört zur Alsar Stiftung in der Hauptstadt Tirana, in der der Vorsitzende dieser Stiftung Mehdi Gurra gleichzeitig auch der Imam ist.
In der Moschee wurde zunächst um 06:15 Uhr das Morgengebet vollzogen. Im Anschluss hielt der Imam Mehdi Gurra eine Predigt und es wurde gemeinsam gebetet. Nach dem Festtags-Gebet um 07:15 Uhr wurde einander ein gesegnetes Fest gewünscht. Das Festtagsgebet, das wir in Albanien gemeinsam vollzogen haben, einem muslimischen Land, das auf uns einen merkwürdigen Eindruck hinterließ, wurde in einem ehrfürchtigen Schweigen vollzogen, die anschließenden Festtagswünsche waren sehr herzlich und vertraulich.
Das erste Gebet, das in der Hz. Peygamber Moschee vollzogen wurde, mit deren Bau man Ende des Jahres 2000 begonnen hatte und die 2001 zum Gebet des Ramadanfestes eröffnet wurde, war ein Festtagsgebet. Ein Tag vor ihrer offiziellen Eröffnung dahingegen, d. h. nach dem letzten Fastenbrechen wurde und wird hier mit der Gemeinde das Abendgebet vollzogen. Zwischen den Personen, die zu dieser Zeit das Gebet vollzogen, befand sich Prof. Dr. Celal Erbay, Professor für islamisches Recht an der theologischen Fakultät der Marmara Universität und derzeitiger Abgeordneter der Regierungspartei AKP (Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt) der Provinz Düzce. Die Kosten für den Bau der Hz. Peygamber Moschee haben sich auf 33.000 Dollar belaufen. Der Bau der Dienstwohnungen hat 20.000 Euro, der der WCs und der Depots 5000 Euro gekostet.
Die Nutzfläche der Hz. Peygamber Moschee, die auf einer Gesamtfläche von 1500 m² errichtet wurde, beträgt 1500 m². Um die Moschee befinden sich Dienstwohnungen, ein Fastenzelt, ein Depot, ein Garten und 8 Parkplätze. Im Garten der Moschee stehen 10 überwältigende Olivenbäume. In näherer Zeit wird in dieser Moschee auch ein Korankurs stattfinden.
Zu den normalen Gebetszeiten befinden sich in der Hz. Peygamber Moschee nur ein zwei Personen der gesamten Gemeinde, manchmal sogar keiner. Während des Freitagsgebets bilden sich drei Reihen mit circa 26 oder 27 Personen, die beten. Bei Festtagsgebeten kommen schließlich 70 bis 150 Leute.
In der Hz. Peygamber Moschee, die sich in dem zur albanischen Hauptstadt Tirana zugehörigen Dorf Mushqeta befindet, sind wir Zeugen eines außergewöhnlichen und sehr bescheidenen Festtagsgebets geworden, das vielleicht aber von der Bedeutung her genauso wertvoll und erwünscht war, wie die Festtagsgebete, die in einer Gemeinde mit tausenden Menschen vollzogen werden.
İbrahim Sediyani
Mushqeta / Albanien
Die Schlachtung von WEFAs Opfertieren in Albanien
Die Organisation WEFA, die die Spenden der Wohltäter in die ärmsten Regionen der Welt bringt, hat in zahlreichen armen Ländern, darunter auch in Albanien Opfertiere geschlachtet.
WEFAs Opfertiere in Albanien wurden nach dem Festtagsgebet im Dorf Iba, in der Hauptstadtprovinz Petrela geschlachtet. Bei allen Opfertieren, die begleitend mit dem islamischen Ausdruck Allahu akbar („Gott ist am größten“) geschlachtet werden, wurden die Namen der Wohltäter aufgesagt.
Das Dorf Iba, das am Fuße des Berges Dajti liegt und durch das der Fluss Erzen fliest, hat eine Einwohnerzahl von rund 700 Personen und befindet sich 23 km von der Hauptstadt Tirana.
İbrahim Sediyani
İba / Albanien
WEFAs Opfererbringung erfreut bedürftige Menschen in Albanien
Genauso wie in anderen armen Ländern der Welt hat WEFA auch in Albanien Opfertiere geschlachtet und den bedürftigen Menschen und Waisenkindern erneut eine große Freude bereitet.
Das Fleisch der Opfertiere wurde direkt im Anschluss an die Schlachtungen in Albanien in zwei Dörfern der Provinz Petrela der Hauptstadt Tirana (Tiranë) verteilt. Das Kurban-Fleisch, das in den Dörfern Mangull und Mullet verteilt wurde, hat die Armen und Waisen sehr erfreut.
Das Kurban-Fleisch der Opfertiere von WEFA, die in dem Dorf Iba geschlachtet wurden, wurde zunächst in dem 8 km weiter gelegenen Dorf Mangull verteilt. Das Fleisch, das in dem Dorf Mangull verteilt wurde, welches sich 19 km von der Hauptstadt Tirana befindet und eine Einwohnerzahl von 2000 Personen aufweist, hat große Freuden bereitet. Ein Teil des Kurban-Fleisches wurde im Garten der Grundschule, die den Namen „Shkolla e Mesme e Bashkuar" trägt, verteilt.
Der andere Teil des Kurban-Fleisches wurde in dem von Mangull 6 km weiter gelegenen Dorf Mullet verteilt. Auf gleiche Weise hat das Kurban-Fleisch, das in dem Dorf Mangull verteilt wurde, welches eine Einwohnerzahl von 1500 Personen aufweist und sich 16 km von der Hauptstadt Tirana befindet, den Menschen eine große Freude bereitet. Das Kurban-Fleisch wurde neben der Mittelschule, die den Namen "Mirese Vini Mxenes te Dashur" trägt, verteilt.
İbrahim Sediyani
Petrela / Albanien






