Indonesien erwartet unsere Hilfe
Nach dem verheerenden Erdbeben in Indonesien ist die Zahl der Erdbebenopfer auf 1100 gestiegen. Die Lage verschlechtert sich zunehmend. Die Hilfsleistungen in Bezug auf die Region werden gemeinsam mit der Partnerorganisation von WEFA IHH (TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe durchgeführt. Der Indonesien-Beauftragte der IHH (TR) Mesut Olgun befindet sich in der Region. Auch das IHH (TR)-Team in Istanbul ist aufgebrochen, um sich den Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet anzuschließen.
Bevor das südostasiatische Land Indonesien die Wunden des sich im Jahre 2005 ereigneten verheerenden Erdbebens heilen konnte, ist es erneut mit einem Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert worden. Indonesischen Meteorologiebehörden zufolge wurde das ganze Ausmaß der Zerstörungen auf der Hauptinsel Java sichtbar. Nach Angaben des Pazifischen Tsunami-Warnzentrums waren die Erdstöße stark genug, um eine Flutwelle auszulösen. Vorübergehend wurde daher für Indonesien, Malaysia, Indien und Thailand ein Tsunami-Alarm herausgegeben. Das Zentrum des Bebens lag im Westen des Landes auf der Insel Sumatra. Nach Angaben sind in der Küstenstadt Padang zahlreiche Gebäude eingestürzt. Außerdem habe das Beben in der Stadt auch zu Bränden geführt.
Berichten zufolge wurde das Beben in der Hauptstadt Jakarta sowie in Singapur und Malaysia gespürt.
Nachdem sich die Nachricht über das Beben verbreitet hatte, lösten die Regierungen der einzelnen Länder nacheinander Tsunami-Warnung aus. Die Bevölkerung, die das Erdbeben vom 26. Dezember, bei dem mindestens 300 000 Menschen ihr Leben verloren, nicht vergessen haben, gerieten in Panik und strömten auf die Straßen.
Die indonesische Regierung hat nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 internationale Hilfe angefordert und bekanntgegeben, dass für die Behandlung der Verletzten nicht ausreichend Medikamente zur Verfügung stehen.
Gesundheitsminister Siti Fadilah Supari sagte in einem Interview im Zentrum des Bebens Padang für die Rettungsarbeiten benötige man internationale Unterstützung. Zahlreiche Menschen seien unter den Trümmern gegraben und bei den Ausgrabungen stoße man auf Schwierigkeiten.
Der Gesundheitsminister sagte zudem, dass nicht ausreichend Medikamente für die Behandlung von Verletzten zur Verfügung stehen.
John Holmes, UN-Beauftragter für humanitäre Angelegenheiten hatte die Zahl der Erdbebenopfer mit 1100 bekanntgegeben.
WEFA hat die sofortigen Hilfsleistungen gestartet
Die Hilfsleistungen in Bezug auf die Region werden gemeinsam mit der Partnerorganisation von WEFA IHH (TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe durchgeführt. Der Indonesien-Beauftragte der IHH (TR) Mesut Olgun befindet sich in der Region. Auch das IHH (TR)-Team in Istanbul ist aufgebrochen, um sich den Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet anzuschließen. Für die Bevölkerung der Region hat man die Hilfsarbeiten gestartet. Alle Spenden werden schnellstmöglich den Katastrophenopfern überbracht. Die IHH (TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe hatte für die Waisenkinder, die bei dem Tsunami 2005 ihre Eltern verloren hatten, in Aceh ein Waisenhaus erbauen lassen. Im Waisenhaus sind 100 Kinder untergebracht worden.
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