Eine große Freude für die Waisen in Äthiopien
Eines der Länder, in denen WEFA die Kurban-Spenden-Kampagne 2010 verwirklicht hat, ist Äthiopien.
Äthiopien, das Land des christlichen Kaisers von Abessinien, der den muslimischen Auswanderern seine Tore öffnete und die Heimat des Prophetengefährten Bilal al-Habaschi ist ein trockenes und dürres Land in Ostafrika.
Hundertausenden bedürftigen Menschen sind die Schlachtung der Opfertiere und die Verteilung des Kurban-Fleisches, die die Hilfsorganisation WEFA gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen in 30 verschiedenen Ländern verwirklicht hat, zugutegekommen.
In Äthiopien wurden in mehr als zehn Regionen Opfertiere geschlachtet und Kurban-Fleisch verteilt. In der Provinz Derra wurden auch Opfertiere geschlachtet. Um ein Stück Fleisch zu bekommen, haben die Menschen unter der prallen Sonne geduldig gewartet. Die Menschen, denen die Fleisch-Verteilung zugutegekommen ist, waren WEFA und den Spendern in Europa sehr dankbar und haben Bittgebete für sie gesprochen.
WEFA hat bereits im vergangenen Fastenmonat Ramadan in Äthiopien Lebensmittelpakete verteilt und Projekte zum gemeinsamen Fastenbrechen organisiert. Neben diesen führt WEFA in Äthiopien auch das Brunnen-Projekt durch.
Äthiopien
Äthiopien – die amtliche Bezeichnung lautet Demokratische Bundesrepublik Äthiopien – ist ein großes Land in Ostafrika. Die Hauptstadt ist Addis Abeba, was in der einheimischen Sprache (amharisch) „neue Blume“ bedeutet. Der Sudan, Eritrea, Dschibuti, Somalia, Kenia und Uganda sind Äthiopiens Nachbarländer.
Nach einer Volksabstimmung im Jahr 1993 erlangte Eritrea, das sich entlang des Roten Meeres erstreckt seine Unabhängigkeit. Dies hatte zur Folge, dass Äthiopien keine Verbindung mehr zum Roten Meer blieb und es von da an kein Küstenstaat mehr war.
Äthiopien grenzt nicht an das Meer und es gibt trotz seismischer Quellen keine aktiven Vulkane.
Die zwei längsten Flüsse Äthiopiens, die in südöstliche Richtung und vom Hochland ins Tiefland fließen, sind der Awash und der Wabi Shebelle. Im Land befinden sich zahlreiche große und kleine Flüsse, die die Produktion von 2 Mrd. MW hydroelektrischer Energie ermöglichen.
Die hauptsächlichen ethnischen Gruppen, die in Äthiopien leben, sind die Oromo, Amharen, die Tigray, die Sidama, die Hadiyya, die Somali, die Afar und die Gurage. Unter diesen machen die Oromo mit 40 Prozent die größte ethnische Gruppe aus, hiernach folgen mit ca. 30 Prozent die Amharen und Tigray.
Die Amtssprache Äthiopiens ist Amharisch, deren amharisches Alphabet stark vom lateinischen Alphabet abweicht. Abgesehen von Amharisch werden in Äthiopien parallel zu den verschiedenen ethnischen Gruppen zahlreiche einheimische Sprachen und Dialekte sowie Englisch gesprochen.






