Eröffnung einer Brotbäckerei im Gazastreifen
Um das Waisenprojekt der Humanitären Hilfsorganisation WEFA zu unterstützen, haben die Großunternehmer in Duisburg/Marxloh eine sehr bedeutsame Aktion gestartet. Die durch die Verkäufer auf der Weseler Straße in Marxloh, welche für die meisten Geschäfte für Hochzeitseinkäufe in Europa bekannt geworden ist, gestartete Aktion verlief erfolgreich.
Etwa 40 Geschäfte beteiligten sich an der Aktion und hofften darauf, auch anderen Geschäften als Vorbild zu dienen. Bei den Geschäften wurden Plakate mit der Aufschrift ‚Unser heutiges Einkommen geht an die Waisenkinder im Gazastreifen‘ ins Schaufenster aufgehängt. Unter den Geschäften, die an der Aktion teilnahmen, waren; Kleidungsgeschäfte, Restaurants, Friseure, Fotostudios, Trockenobst- und Lebensmittelgeschäfte sowie Juwelierläden und Geschäfte für Brautkleider.
WEFA-Vorsitzender besucht die Händler in Duisburg
H. Musab Aydin, Vorsitzender der Humanitären Hilfsorganisation WEFA hat nach und nach die Händler in Marxloh/Duisburg besucht, die sich an der „Solidarität unter Händlern“ beteiligt haben, sich bei ihnen bedankt und ihnen Urkunden verliehen. Musab Aydin brachte zum Ausdruck, dass Kriege, Naturkatastrophen und Embargos sich zumeist auf Kinder auswirken und sagte, dass die Unterstützung der Händler auf der Weseler Straße ein Beispiel für andere Händler in Europa sein werde. Zudem sagte Aydin, dass die Organisation nach den letzten Angriffen im Dezember 2008 die Arbeiten bezüglich der Waisenkinder im Gazastreifen beschleunigt und dort ein Gesundheitszentrum sowie eine Brotbäckerei eröffnet hat. Außerdem führt die Organisation Projekte durch, die den Menschen helfen, ihre Existenz zu sichern. Aydin bedankte sich abschließend bei den Händlern, die dieses Projekt unterstützt haben, bei den Wohltätern, die mit ihren Einkäufen zum Projekt beigetragen haben und bei der Presse, die Interesse für das Projekt zeigte.
Erklärung im Namen der Händler
Mustafa Koktas, Inhaber des „Imaj Giyim“, welcher die Aktion zugunsten der Waisenkinder im Gazastreifen der Presse bekanntgab, hat im Namen aller Händler, die an der Aktion teilnahmen, folgende Erklärung gemacht:
„Als Händler in Duisburg/Marxloh möchten wir das Projekt der Humanitären Hilfsorganisation WEFA ‚Unterstütze den Wiederaufbau Gazas‘ unterstützen und starten deshalb die Aktion Solidarität unter Händlern. Wir möchten nicht zusehen, sondern etwas unternehmen. Wir möchten diese Aktion, die wir gestartet haben, um die Waisenkinder bis zur Volljährigkeit und Selbständigkeit zu unterstützen, mit der Öffentlichkeit teilen.
Wir haben diese Aktion gestartet, weil wir der Ansicht sind, dass diese Kinder mit Strapazen konfrontiert sind, die sie nicht ohne weiteres überwältigen können und unsere Hilfe brauchen. Waisenkinder sind uns anvertraut. Um uns im Rahmen des Begriffs „anvertraut“ an unsere gesellschaftliche Verantwortlichkeit zu erinnern, rufen wir alle einfühlsamen Menschen dazu auf, an diesem Projekt teilzunehmen.
Wir können zwar das Waisentum nicht vorbeugen, aber die Waisen unterstützen, Hoffnung für ihre Zukunft zu haben.
Mit diesem Bewusstsein beabsichtigen wir das gesamte durch den Verkauf erzielte Einkommen eines Tages durch WEFA an die Waisenkinder im Gazastreifen zu schicken. Diese Kinder sind unsere Zukunft. Überlassen Sie unsere Zukunft nicht dem Waisentum.“






