Die zweite Hilfspost kam in Gaza an
Die humanitäre Hilfsorganisation IHH brachte als erste Hilfsorganisation Hilfsgüter nach Gaza. Jetzt ist die zweite Hilfspost auch angekommen. Das Team hat die medizinischen Hilfsmittel (Medikamente, Instrumente für die Operationen, Schmerzmittel, Verbandstoffe, Spritzen etc.) (insgesamt 5 Tonnen schwer) in Krankenhäusern abgegeben.
Die Partnerorganisation IHH von WEFA war die erste Hilfsorganisation in Gaza. Jetzt ist die zweite Hilfspost auch angekommen. Das Team hat die medizinischen Hilfsmittel (Medikamente, Instrumente für die Operationen, Schmerzmittel, Verbandstoffe, Spritzen etc.), die 5 Tonnen schwer sind, in Krankenhäusern abgegeben. Bald wird ein Flugzeug mit Fleischkonserven, Zucker, Windeln, Milchpulver... nach Ägypten fliegen.
Da in den Krankenhäusern keine ausreichenden Medikamente und Strom für die Verletzten zur Verfügung stehen, leisten die Ärzte nur Erste Hilfe. Wenn die Regierung Ägyptens es akzeptiert, werden Schwerverletzte nach Kairo geschickt.
Durch die unzureichenden Medikamente müssen immer mehr Verletzte sterben. Doch durch die Hilfen der Spender werden medizinische Hilfsgüter für die Krankenhäuser beschaffen.
Außerdem leistet eine Gruppe medizinischer Ärzte von IHH, Hilfe in Gaza. Osman Atalay (Mitglied des Vorstandes) berichtet: „ Im Grenzübergang von Ägypten herrscht eine strikte Kontrolle. Das größte Problem ist, dass der ‚Refah‘ Grenzübergang gesperrt ist. Hunderte Verletzte warten auf Behandlung. Ägypten erlaubt nur einmal am Tag die Öffnung des Grenzübergangs, d.h. es dürfen nur manche schwer Verletzte und manche Lastwagen die Grenze überschreiten. Doch warten in Gaza 200 Verletzte auf Behandlung, wovon nur einige in Ägypten behandelt werden. Nach den Berichten zu Folge werden nur 60 Verletzte in Ägypten behandelt.
Ahmet Sarikurt (Vertreter) besuchte das ‚Aris‘ Krankenhaus in der Nähe von Gaza. Während des Besuchs ist ein Verletzter in der Intensivstation gestorben. Da in Gaza kein Betriebsstoff da ist, funktionieren die Generatoren nicht. Es gibt deshalb nur eine Stunde Strom in Gaza. Die Palästinenser haben weder Wasser noch Medikamente oder Lebensmittel zu Verfügung. Wenn Ägypten die Grenzen öffnen würde, könnte man alle Bedürfnisse dieser Menschen beseitigen. Nach all dem führt Israel seine Angriffe fort. Während wir in Gaza waren, musste wir 3 Angriffe auf Gaza miterleben“.




