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Eine gute Tat in der Mongolei

Die humanitäre Hilfsorganisation WEFA ist mit ihrer erfolgreich umgesetzten Kurban-Spenden-Kampagne unter einem der Mottos „Bring Kinder zum Lachen und erfreue die Welt“ auch in der Mongolei auf eine große Erwiderung gestoßen.

Trotz der kalten Winterverhältnisse des Landes wurden die Schlachtungen der Opfertiere am ersten Tag des Opferfestes nach dem Festtagsgebet begonnen und am dritten Festtag im Anschluss an das Nachmittagsgebet beendet. Hiernach wurde das Kurban-Fleisch den Lebensbedingungen des Landes gemäß an all diejenigen Menschen verteilt, die ein sehr geringes Einkommen haben. Während der Verteilung des Fleisches ist man auf Häuser gestoßen, die bei diesen extremen Minusgraden  nicht geheizt waren. In dieser Region ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Viele bedürftige Menschen, die nicht vom Staat unterstützt werden, leben hier bei minus 25 Grad in Ein-Zimmer-Häusern. Nach der Verteilung des Kurban-Fleisches haben diese Menschen trotz der schwierigen Lebensverhältnisse Bittgebete für diese gute Tat gesprochen.     

Die Mongolei, die von der Gesamtfläche her doppelt so groß ist wie die Türkei, befindet sich im äußersten Osten Mittelasiens. Mit Russland im Norden und China im Süden ist das Land, in dem 200.000 Muslime leben, eingeengt zwischen zwei gigantischen Staaten.