Verheerendes Ende des Erdbebens in Pakistan
Bei dem Erdbeben in der Provinz Belutschistan in Südwestpakistan sind mindestens 160 Menschen ums Leben gekommen. Das Erdbeben ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Nach Angaben steige die Zahl der Toten weiter und die Bevölkerung befände sich im Schockzustand.
Das Erdbeben ereignete sich in Stärke 6,4, um 04:09 Uhr Ortszeit. Laut den Angaben der US-amerikanischen Geologie-Forschungsbehörde (USGS) spielte sich das Beben 70 Kilometer nördlich der Stadt Quetta zehn Kilometer unter der Erdoberfläche ab.
In der vom Beben am stärksten betroffenen Stadt Siara sind das Gouverneurs-Gebäude, Öffentliche Gebäude und zahlreiche Häuser aus Ton zerstört worden. Die Regierung in Belutschistan hat für die Obdachlosen in der Stadt Ziyara Zelte und Decken gefordert.
Auch die Städte Khilabdullah und Honose erlitten großen Schaden. Schätzungen zufolge wird der materielle Verlust größer sein weil die meisten Gebäude in den Besiedlungsgebieten aus Ton bestehen.
15 000 sind obdachlos
Auch die pakistanische Armee hat für die Rettungs- und Erste Hilfearbeiten, Soldaten und Hubschrauber in die Region geschickt. Laut neuesten Angaben lautet die Zahl der Obdachlosen 15 000.
Der Grenzsicherheitskommandant der pakistanischen Armee, Generalmajor Salim Nawaz sagte, dass das betroffene Gebiet keine großartige Besiedlung aufweise und die Straßen für Hilfsgütertransporter noch befahrbar seien.
Bei dem Erdbeben von 1935 war das Zentrum Quetta fast vollkommen zerstört. Dabei waren 30 000 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben von Oktober 2005 riss über 73 000 Menschen in den Tod und 100 000 Menschen wurden verletzt.



