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Haiti haben wir an Ramadan nicht vergessen

Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA setzt mit ihrem Slogan „Land für Land, Stadt für Stadt, Ramadan wird am schönsten zusammen verbracht“ ihre Hilfsprojekte im heiligen Fastenmonat Ramadan in alle Winkel der Welt fort.

Die Organisation, die von Arakan bis Tschad, von der Mongolei bis Kambodscha und von Ungarn bis in die Türkei in zahlreichen Ländern und Regionen Ramadan-Projekte aufgestellt hat, hat ebenso Haiti nicht vergessen.   

Bei dem Erdbeben, das die Insel am 12. Januar 2010 erschüttert hatte, starben mehr als 230.000 Menschen und weitere 1,5 Millionen blieben obdachlos. Es wurde bekanntgegeben, dass die Zahl der Waisen, die sich zuvor auf 250.000 belief, nach dem Erdbeben auf 1 Million anstieg.   

 

In Haiti sind die humanitären Bedingungen stets erbärmlich. Es herrscht ein Anblick, als ob das Erdbeben gestern gewesen wäre. Obwohl nach dem Erdbeben bereits Monate  vergangen sind, befinden sich die Menschen dieser Region stets in einer bedürftigen Situation. Als WEFA konnten wir über diese humanitäre Krise nicht schweigen. Im Anschluss unserer Soforthilfe nach dem Erdbeben, haben wir auch im Fastenmonat Ramadan die Haitianer nicht alleine gelassen.     

 

Fast 500 Menschen kam die Verteilung von Iftar-Paketen in der Stadt  Port-au-Prince durch die Organisation zugute. Die Haitianer, die die Lebensmittelpakete mit Reis, Bohnen, Butter, Mehl, Konserven und Zucker entgegennahmen, haben sich herzlichst bedankt und Europa ihre Grüße gesandt.

 

Neben dieser Hilfe wurden insbesondere den Einwohnern der Regionen, die am meisten unter dem Erdbeben gelitten haben, kollektive Iftar-Essen gespendet.