Gesamtschule RE-Suderwich - Unsere Zukunft hat ein großes Herz!
Die Schüler und Lehrer der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich haben im Rahmen einer Spendenaktion eine stolze Summe in Höhe von 1.050 Euro an WEFA e.V. gespendet.
Die Initiative für diese Spendenaktion ging vom Herrn Kurtuldu, dem Türkischlehrer der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich, aus. Herr Kurtuldu, dessen Priorität sich nicht auf die zu spendende Summe richtete, sondern in erster Linie darin lag, das Sozialverhalten Seiner Schüler zu stärken und in ihnen das Wir- und Verantwortungsgefühl, sowie das Dankbarkeitsgefühl zu fördern, war selbst nicht wenig erstaunt, als er die Spendenbeträge entgegennahm. Auch einige Lehrer hatten sich an dieser Aktion beteiligt.
Als wir von dem starken Einsatz der Schüler (überwiegend türkischer Abstammung) erfuhren, wollten wir uns persönlich bei Ihnen bedanken und Ihnen bei dieser Gelegenheit zeigen, für welche Zwecke bzw. Projekte WEFA e.V die gespendeten Gelder verwendet.
Am 23.10.2007 machten wir uns auf dem Weg nach Recklinghausen, zur Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich. Dort erwarteten uns auch schon die spendenfreudigen Schüler. In einer Power-Point Präsentation, kommentiert vom WEFA Vorsitzenden, Herrn Musab Aydin, wurde die Dringlichkeit des Spendes den Schülern verdeutlicht und die Projekte und Zwecke, für welche die Spendengelder verwendet werden aufgeführt. Nach der Präsentation, bedankte sich WEFA, im Namen der Bedürftigen, mit einer Dankurkunde und einem Blumenstrauß bei der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich und übergab diese der Direktorin, Frau Holtbrücke, als Repräsentantin der Schule. Frau Holtbrücke, nahm diese dankend entgegen und richtete einpaar kurze, aber sehr tiefsinnige Worte an die Schüler.
Anschließend wurde die Zweckselektion des Spendenbetrages vorgenommen. WEFA erhielt 1.050 Euro. Mit diesem Betrag sollen fünf Wasserbrunnen in Bangladesch erbaut werden und zehn Menschen in Afrika, die am grauen Star erblindet sind und nicht über die finanziellen Mittel für eine Operation verfügen, durch eine Augenoperationsspende, ihr Augenlicht wieder zurückerhalten.
Mit ihren jungen Jahren üben diese Schüler eine vorbildliche Funktion aus. Immer wieder erleben wir, dass sich gerade die Jüngeren unserer Gesellschaft im starken Einsatz für ihre Mitmenschen befinden. Ob dies das Resultat einer sozialen Erziehung ist, oder ob es einfach nur Altersbedingt ist, können wir nicht analysieren. Wir hoffen jedoch inständig, dass sie diese Hilfsadern auch im Erwachsenenalter beibehalten und nicht in eine egozentrische und anonyme Welt hineinrutschen. Sie haben Verantwortungsgefühl für ihre Mitmenschen erwiesen, sie haben ein großes Herz gezeigt. Sie sind unsere Zukunft und wir freuen uns auf eine Zukunft mit solch einem großen Herz.






