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Ramadan in Tansania

Im Rahmen der Ramadan-Kampagne führt die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA in verschiedenen armen Regionen zahlreiche Hilfsprojekte durch.

Die Verteilung von Lebensmittelpaketen, Veranstaltung von kollektiven Iftar-Mahlzeiten, Verteilung von Festtagsgeschenken an Waisenkinder sowie Almosengaben (Zakat) und Pflichtgaben im Ramadan (Zakat-ul-Fitr) gehören dazu.

 

Die Organisation führt die Hilfsleistungen in verschiedenen Ländern der Welt gemeinsam mit den regionalen Partnerorganisationen ununterbrochen fort.

 

 

Iftar-Essen für 2000 Menschen

 

Der Segen des Ramadan hat auch die Tansanianer erfreut. Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA hat im diesjährigen Fastenmonat in Tansania 100 Familien der Küche des Landes entsprechende Iftar-pakete verteilt. Zudem wurde in den armen Gegenden des Landes die Iftar-Mahlzeit angeboten. Von dieser Mahlzeit haben Zweitausend Menschen profitiert. Sie alle haben für die Wohltäter in Europa gebetet.

 

Tansania

 

Tansania ist ein unabhängiger Staat in Ostafrika. Die Einwohnerzahl Tansanias beträgt etwa 40 Millionen. Es liegt am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Die Hauptstadt des Landes ist Dodoma, Regierungssitz und die größte Stadt ist Daressalam.

Die Bevölkerung auf dem Festland besteht zu 99 Prozent aus Schwarzafrikanern- darunter 95 % Bantu –, die über 130 verschiedenen Ethnien angehören. Größte einzelne Volksgruppe sind die Sukuma (12 % der Bevölkerung); alle übrigen stellen jeweils um die 5 % dar. Nächstgrößere Volksgruppen sind die Nyamwezi – die wie die Sukuma im besonders dicht besiedelten Gebiet um den Viktoriasee leben – (etwa 9 %), die Hehet/Bena (8 %), die Haya (etwa 7 % der Gesamtbevölkerung), die Swahili an der Küste (6 %), die Chagga am Kilimandscharo (etwa 6 %) und die Makonde im Süden. Die bekannten Massai stellen etwa 3 % der Bevölkerung dar.

Außerdem leben in Tansania Araber, Pakistani, Inder und Europäer sowie 431.000 Flüchtlinge aus Burundi und 96.000 aus der DR Kongo.

Der Norden und das Küstengebiet sowie die ehemaligen Karawanenstraßen sind größtenteils bis stark islamisch geprägt. Zwischen 30 und 40 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (auf Sansibar mindestens 98 Prozent). Im Binnenland von Tansania hat sich das Christentum sehr verbreitet und ebenfalls zwischen 30 und 40 Prozent sind christlich, die meisten davon katholisch.

   

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