WEFA besucht die Rohingya-Flüchtlinge
Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA hat die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch auch im Fastenmonat Ramadan nicht vergessen.
WEFA konnte es schaffen, in das Kutupalong Flüchtlingslager zu gelangen, in dem es keine Seltenheit ist, dass Menschen verhungern.
Die Rohingya, eine muslimische Volksgruppe, werden aufgrund ihres Glaubens und ihrer Abstammung von der Buddhistischen Regierung in Myanmar massiv diskriminiert und verfolgt. Sie versuchen sich davor zu schützen, indem sie fliehen. Die Zahl der Flüchtlinge aus dem Rakhaing-Staat (ehemals Arakan) beläuft sich etwa auf 1.820.000. Das Zufluchtsland, welches die Rohingya zumeist aufsuchen, ist Bangladesch. Über 500.000 Flüchtlinge leben in diesem Land.
In Bangladesch versuchen die Rohingya-Flüchtlinge unter sehr schwierigen Bedingungen zu überleben. In manchen Flüchtlingslagern ist die Lage dermaßen schlecht, so dass es zu Hungertoten kommt. Das wichtigste unter diesen Lagern ist das Kutupalong-Flüchtlingslager, in dem in den vergangenen Monaten 104 Menschen, darunter 52 Kinder, ums Leben kamen.
WEFA schaffte es, durch große Mühen in das Lager hineinzutreten, in das der Eintritt verboten ist. Dies war ein Hoffnungsschimmer für die dortigen Menschen.
Obwohl die Rohingya unter unzumutbaren Lebensbedingungen ums Überleben kämpfen, fasten sie den Ramadan durch.
Iftar-Mahlzeit für tausend Menschen
WEFA hat für tausend Rohingya eine kollektive Iftar-Mahlzeit veranstaltet. Diejenigen, die daran teilnahmen, bedankten sich herzlich bei WEFA und den Wohltätern in Europa.
Lebensmittelpakete haben die Rohingya erreicht
In den von den Rohingya bewohnten Flüchtlingslagern wurden auch Iftar-Pakete verteilt. Dabei wurde darauf wertgelegt, dass die Pakete Grundnahrungsmittel enthielten, mit denen eine Familie einen Monat auskommen würde. Von den Iftar-Paketen profitierten 300 Familien.
Waisenkinder wurden nicht vergessen
Für den Festtag wurden 100 Waisenkindern Festtagsgeschenke verteilt. Diese Waisenkinder wurden vom Kopf bis zu den Füßen neu bekleidet. Sie bedankten sich bei allen, die dafür gesorgt hatten und wünschten sich, dass diese Hilfen fortbestehen.
Hilfsleistungen für Rohingya
WEFA hat bis zum heutigen Tag zahlreiche Hilfsprojekte bezüglich der Rohingya in Südbangladesch durchgeführt. Die Hilfsleistungen werden ununterbrochen fortgesetzt.
Zu den Hilfsleistungen der Organisation für Rohingya gehören:
· Almosengaben (Zakat) und Pflichtgaben im Ramadan (Zakat ul-Fitr)
· Verteilung von Iftar-Paketen
· Kollektive Iftar-Mahlzeiten
· Die Kurban-Kampagne
· Verteilung von Fahrradrikschas zur Existenzsicherung
· Verteilung von Nähmaschinen an Witwen, zur Sicherung des Lebensunterhaltes
· Verteilung von Nutztieren für den Verkauf von Milch
· Verteilung von Rollstühlen an Gehbehinderte
· Schreibwarenverteilung an Schüler
· Brunnenbau
· Augenoperationen
· Waisenpatenschaft
· Bau von Waisenhäusern
Wohltäter können die bereits erwähnten Hilfsprojekte unterstützen. Dafür können Sie uns unter der Nummer 0049 221 880 64 80 anrufen oder uns unter info[at]wefa.org eine Email schicken. Sie werden zweifellos keine offenen Fragen mehr haben.
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