Unser Vorsitzender ist aus Gaza zurück
Unser Vorsitzender Musab Aydin hat an Ort und Stelle die Hilfeaktionen überprüft und ist wieder nach Deutschland zurückgekehrt.
Nach den ersten Angriffen auf Gaza hatte die humanitäre Hilfsorganisation WEFA eine sofortige Hilfeaktion für Gaza gestartet und die ersten Hilfen über Istanbul nach Gaza geschickt. Ein Frachtflugzeug (mit Lebensmitteln, Medikamenten, Milchpulver und medizinischen Instrumenten) wurde von Istanbul nach Ägypten geschickt, wo die Hilfsmitteln mit Lkws nach Gaza transportiert wurden. Ehrenamtliche von WEFA halfen schon vor dem Waffenstillstand in Gaza aktiv mit.
Der Vorsitzende von WEFA in Gaza
Der Vorsitzende Musab Aydin kam letzte Woche über Ägypten nach Gaza an und koordinierte persönlich die Hilfsaktionen bzw. die Verteilung der Hilfsgüter an Ort und Stelle. Er ist gestern nach Deutschland zurückgekehrt und erklärte: „Gaza zu betreten war sehr problematisch. Wir als WEFA konnten erst durch eine spezielle Erlaubnis vom deutschen Außenministerium Gaza betreten. In Gaza ist die Situation sehr tragisch und die Menschen leben in unmöglichen Verhältnissen. Wir haben uns dennoch gefreut, als wir die von uns verteilten Hilfsgütern in den besuchten Krankenhäusern zu sehen bekamen. In Gaza haben wir nach Bedarf verschiedene Hilfsaktionen durchgeführt. 1100 Familien haben wir Lebensmittelpakete verteilt. Die Betreuung aller Waisen haben wir als WEFA übernommen. Für neue Projekte haben wir Gespräche mit dem Gesundheitsministerium geführt, um die Verhältnisse in den Krankenhäusern zu verbessern. Durch die Angriffe sind die Fensterscheiben in vielen Krankenhäusern gebrochen, sodass die Patienten, besonders die Älteren und Kinder nachts frieren müssen. Für Gaza werden wir in Kürze ein Ofenprojekt und in der Universität in Gaza ein Reparaturprojekt verwirklichen. Ich möchte mich nochmals bei den wohltätigen Spendern in Europa herzlich bedanken. Ich habe Ihnen die besten Grüße von den Opfern in Gaza gebracht. Doch ab jetzt sollte den Opfern in Gaza mehr geholfen werden, denn es gibt sehr viele Waisen und Witwen, denen wir eine Stütze sein sollten. Besonders für die Infrastruktur gibt es einen hohen Hilfsbedarf. Manche Gebiete in Gaza sind komplett zerstört. 1350 Menschen mussten durch die Angriffe sterben, wovon 450 Kinder, 250 Frauen und 180 Ältere waren. 5500 Menschen sind verletzt, wovon 500 Menschen eine nachhaltige Behinderung erleiden müssen. Ungefähr 2 Milliarden Dollar beträgt der materielle Schaden in Gaza. 60 Schulen, 23 Moscheen, 16 Bankgebäuden, 30 Reviergebäuden, 23 Krankenhäuser, verschiedene Fabriken, Tankstellen, 5 Schulen von den Vereinten Nationen, 48 große Ackerböden, 1500 Firmen, 4500 Häuser wurden komplett zerstört und sind nicht mehr betretbar, wobei noch 20 000 Häuser beschädigt sind. Die Situation ist wirklich sehr tragisch. Das größte Problem ist die Blockade in Gaza; es können immer noch nicht genug Hilfsmitteln, wie Lebensmitteln, Medikamente, Bauwerkzeuge etc. nach Gaza gebracht werden. Auch wenn man Geld hätte, kann man bestimmte Bedürfnisse, wie Zement oder Fensterscheiben in Gaza finden. Doch sollten die europäischen Spender wissen, dass wir auch in schwierigen Situationen nicht aufgeben und die Hilfsgüter nach Gaza bringen. Nach dem Ich die Situation in Gaza erlebt habe, bin ich der Ansicht, dass es noch vieles für Gaza getan werden muss. Es müssen noch viele Kampagnen für Gaza verwirklicht werden. Wir hoffen auf die Unterstützung der wohltätigen Spender“.
Organisationen für Gaza
Sie können eine Organisation (z. B. Wohltätigkeitsbasar) für Gaza veranstalten, wobei wir eine Diashow von unserem Team in Gaza zur Schau bringen können. Haben Sie Interesse? Dann rufen Sie unter 0049-221-880 64 80 an oder stellen Sie Ihren Antrag online unter Info.
Waisen in Gaza
Wir führen als WEFA das Waisenprojekt in Gaza fort. Sie können die Waisen mit einem Betrag von 35€ im Monat unterstüzten und ihnen die barmherzige Hand reichen.






