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WEFA hilft Haiti

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat sich die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA in Bewegung gesetzt. Die Teams der Partnerorganisationen IHH-(TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe und der Stiftung ZAKAT in Amerika sind Richtung Haiti aufgebrochen. Auch die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA unterstützt die Soforthilfeaktion für Haiti.

Das Erdbeben in einem der ärmsten Länder der Welt mit der Stärke 7,0 hat das Land in Schutt und Asche gelegt. Das Beben hat in der Hauptstadt Port-au-Prince diverse Häuser zerstört. Unter den Trümmern werden tausende Tote und Verletzte befürchtet.
Laut Medienberichten lag das Epizentrum des Erdbebens 15 Kilometer westlich der Hauptstadt. Aufgrund des Erdbebens und der sich wenig später ereigneten Nachbebens sind zahlreiche Hochhäuser zerstört oder geschädigt worden.
Da Haiti ein armes Land ist, ist die Regierung nicht in der Lage, die Wunden der Bevölkerung alleine zu heilen. Auch haitische Behörden haben bei den Interviews die internationale Öffentlichkeit um Hilfe gebeten.
Auch die Türkei ist Richtung Haiti aufgebrochen, um die Wunden der Menschen zu heilen. Neben dem Türkischen Roten Halbmond (türk. Türkiye Kizilay Dernegi) ist nun die IHH-(TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe für die Bevölkerung Haitis in Aktion getreten. Die IHH-(TR)-Teams werden den Erdbebenopfern als Erstes dringend benötigte Hilfsmittel verteilen.
Die IHH-(TR) ist als die erste türkische Hilfsorganisation bekannt, die anlässlich der Kurban- und Ramadan-Projekte in Haiti Hilfe geleistet hat.

 

Hilfslieferungen von WEFA haben Haiti erreicht

 

Laut haitischen Behörden werden 100.000 Tote befürchtet.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat sich die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA in Bewegung gesetzt. Die Teams der Partnerorganisationen IHH-(TR)-Stiftung für Humanitäre Hilfe und der Stiftung ZAKAT in Amerika sind Richtung Haiti aufgebrochen. Auch die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA unterstützt die Soforthilfeaktion für Haiti.

 

Verheerende Bilanz

 

Nach dem schweren Erdbeben in Haiti, das sich am Dienstag ereignete, zeichnet sich eine erste Bilanz des Ausmaßes ab. Einen Tag nach dem Erdbeben der Stärke 7,0 ist ein Frachtflugzeug mit Hilfsgütern in der Region eingetroffen. Währendessen liefen in der Hauptstadt Port-au-Prince auch die Such- und Rettungsarbeiten. Von der Katastrophe sind 3 Mio. der 9 Mio. Bevölkerung betroffen. Es besteht die Sorge vor Seuchen. Jedoch ist von diversen Ländern Hilfe unterwegs. Die Überlebenden von Port-au-Prince haben auch die zweite Nacht unter freiem Himmel verbracht. Die Nacht in der Stadt bedeutet stromlose Dunkelheit. Die Straßen sind voll mit zugedeckten Leichen und niemand kann die Zahl derer einschätzen, die sich noch unter den Trümmern befinden.

Wer etwas zu essen findet, versucht es auf offenem Feuer genießbar zu machen. Diejenigen, die den ganzen Tag unter den Trümmern nach überlebenden Familienangehörigen suchen und sie anrufen, können niemanden erreichen, weil die Telefonleitungen gekappt sind.

 

Die Erdbebenopfer sind hilflos

 

Michael Kühn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Haiti sagte Folgendes:
„Unzählige Erdbebenopfer warten hilflos auf medizinische Hilfe. In den Krankenhäusern sind nicht genug Betten für alle Verletzten vorhanden. Diejenigen, von denen man erwartet, dass sie helfen sollten, können auch nicht helfen, weil sie auch vom Erdbeben betroffen sind. Infolgedessen ist jeder auf sich alleine gestellt. Die Menschen können ihre Familienangehörigen und Verwandten nicht erreichen, weil die Telefonleitungen gekappt sind.“


Auch das UN-Hauptquartier in Port-au-Prince ist beim Erdbeben zerstört worden. Unter den Trümmern befinden sich 50 Menschen.

Auch die Krankenhäuser und Hotels in vornehmen Gegenden der Hauptstadt sind in Haufen von Trümmern verwandelt worden. Schätzungen zufolge sind unter den Trümmern des Montana-Hotels 200 Menschen begraben.


Haitis Präsident René Préval koordiniert am Flughafen von Port-au-Prince die eintreffende internationale Hilfe. 

Häuser und Krankenhäuser sind zerstört

 

Préval, der sich aus dem eingestürzten Regierungsgebäude retten konnte, musste über Leichen klettern. Mehrere Ministerien und die Steuerbehörde seien zusammengestürzt. „Es ist unvorstellbar. Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Häuser, Krankenhäuser und Schulen sind in Schutt und Asche gelegt worden. Die Straßen sind mit Leichen überfüllt“, sagt Préval. Es fehlt mir schwer, das Ausmaß der Katastrophe einzuschätzen und zu entscheiden, wie wir ihm begegnen sollen. Wir brauchen Ärzte und Medikamente. Die übrig gebliebenen Krankenhäuser sind mit Verletzten überfüllt, so dass Schwerverletzte auf dem Fußboden behandelt werden. Ich befürchte den Einsturz weiterer Gebäuden und den Ausbruch von Seuchen.“

Niemand ist in der Lage, eine genaue Todeszahl anzugeben. Es ist ungewiss, wie viele Menschenleben das Erdbeben gekostet hat.

Laut Rotem Kreuz sind 3 Mio. der 9 Mio. Bevölkerung unmittelbar vom Erdbeben betroffen. 

Werden die Hilfsgüter ausreichen?

 

Die internationale Hilfe ist massiv - aber sie kann auch gar nicht massiv genug sein. Die Weltbank hat Haiti nach dem verheerenden Erdbeben 100 Millionen Dollar an Soforthilfe zugesichert, eine Million Dollar der Medienunternehmer Ted Turner und 1,5 Millionen Euro die deutsche Regierung.