WEFA befindet sich im italienischen Erdbebengebiet
WEFA ist den Erdbebenopfern in L’Aquila zu Hilfe geeilt.
Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA eilt Opfern und Bedürftigen zu Hilfe gleichgültig wo auf der Welt sie sich aufhalten. Ein Gründungsmitglied der WEFA und ein ehrenamtliches Mitglied italienischer Herkunft sind in das Erdbebengebiet L’Aquila gefahren, um dort den Erdbebenopfern und Erdbebengeschädigten Hilfe zukommen zu lassen. Das WEFA -Team hat im Erdbebengebiet Erste-Hilfe-Materialien verteilt. Zudem hat das Team mit öffentlichen Behörden, mit Nichtregierungsorganisationen und mit Erdbebengeschädigten gesprochen und eine Liste für Bedarfsmittel erstellt.
Das WEFA -Team hat am zweiten Tag des Erdbebens sofortige Hilfe in die Stadt L’Aquila in Italien zukommen lassen und die Hilfsgüter im aufgebauten Zeltlager für 300 Personen, verteilt. Darüber hinaus hat das Team vor Ort erneut eine Feststellung des Bedarfs nach Hilfsmitteln gemacht und sich mit italienischen Behörden, Nichtregierungsorganisationen und mit westlichen Hilfsorganisationen beraten.
Berichten zufolge beläuft sich die Zahl der Toten auf 287. Unter den Toten seien auch vier Muslime, sagte Muhammad Nur, Leiter der islamischen Vereine in Italien. Die Zahl der Verletzten ist auf 1000 festgelegt worden. 18 000 Menschen müssen in Zeltlagern leben.
Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA hat in dem Zeltlager, das in der Stadt L’Aquila aufgebaut wurde, Hygienemittel (Desinfektionsmittel, Zahnpasten, Zahnbürsten, Schampoos, Seifen), Grundnahrungsmittel, Babynahrung, Babywindeln, Wundschnellverbände und den Kindern Speilzeuge verteilt.
Der Koordinationsleiter der Provinz für Zivilschutz in Italien, Dr. Priore Giuseppe, sagte, dass die Hilfsleistung der WEFA ihnen sehr viel bedeute und bedankte sich. Er sagte, dass der Bedarf nach sofortiger Bereitstellung von Mobilküchen, Kühltruhen und Handlaternen bestehe.
Nach Angaben des Zivilschutzes seien die italienischen Abruzzen zertrümmert worden. Und mit den Leichen, die bei den Trümmerbeseitigungsarbeiten aus den Trümmern geborgen wurden, sei die Zahl der Toten auf 287 gestiegen, so die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Das Erdbeben in Italien wird als die schlimmste Naturkatastrophe der jüngeren Zeit betrachtet.
Die italienische Nachrichtenagentur ANSA hat bekannt gegeben, dass bei dem Erdbeben 287 Menschen gestorben und 1 500 Menschen verletzt worden sind, dabei hat sie sich auf Informationen aus Krankenhäusern gestützt. Laut der italienischen Organisation für Zivilschutz hat das Erdbeben mehr als 10 000 Häuser zerstört.
Nach Schätzungen sind etwa 28 000 Menschen bei dem Erdbeben der Stärke 6.2 obdachlos geworden. In einer Bekanntgabe der ANSA hieß es, nach dem Erdbeben seien weitere leichte Erschütterungen gespürt worden.
Das Beben, welches in der Hauptstadt Rom intensiv gespürt wurde, sorgte dafür, dass die Menschen in L’Aquila und in der Umgebung ab 03:30 Uhr nachts auf die Straßen strömten und dort warten mussten.
Das Erdbeben sorgte in L’Aquila dafür, dass neben dem einen Teil des Studentenwohnheims auch einige Gebäude zerstört wurden. Guido Bertolaso, Leiter der Zivilschutzorganisation, hat das Beben der Stärke 6.2, das sich in der zu der Hauptstadt 90 km entfernten Stadt L’aquila ereignete, als die schlimmste Katastrophe seit Beginn des Jahrhunderts charakterisiert. „Dies erinnert an die Erdbeben, die sich in Vergangenheit in Umbrien und Marche ereigneten. Wenn nicht ist es vielleicht sogar schwerwiegender. Dieses Ereignis wird wochenlang unsere Medien beschäftigen“ sagte er.
Während in Rom einerseits die Hilfskonvois Richtung Erdbebengebiet fahren, haben andererseits die Arbeiten für den Zeltbau für die Erdbebenopfer begonnen.
Berichten zufolge waren außer der Stadt L'Aquila die Siedlungsgebiete Roio Coggio, Massa, Paganica und Fossa am stärksten vom Erdbeben betroffen.
Wohltätige Spender aus Europa können für die Erdbebenopfer in Italien unsere Soforthilfe-Aktion unterstützen.






