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WEFA hat das Rollstuhlprojekt gestartet

Die Humanitäre Hilfsorganisation WEFA setzt neben Nothilfen weiterhin Projekte bezüglich Bildung und Gesundheit in allen Winkeln der Welt fort. Die Arakaner, die in Südbangladesch ums Überleben kämpfen, haben außer der Armut auch zahlreiche gesundheitliche Probleme.

WEFA hat dem behinderten Kind einer Familie aus Arakan, die nach Bangladesch ausgewandert ist, geholfen. Das gehbehinderte Kind war gezwungen, auf dem Boden im Dreck zu leben. Ihm schenkte WEFA einen Rollstuhl und seiner Mutter eine Milchkuh, damit die Familie durch den Verkauf der Milch ihren Unterhalt verdienen kann.

 

Ahmad Samir, Vorsitzender unserer dortigen Partnerorganisation Stiftung Dost, sagte Folgendes: „Dieses gehbehinderte Kind, das nur seine Hände einsetzen kann, würde sein Leben auf dem Boden im Dreck verbringen müssen. Wir haben ihm einen Rollstuhl geschenkt, den er sein Leben lang benutzen kann. Und wir haben der Herrin dieser sehr armen Familie eine Milchkuh geschenkt. Die Familie wird sich durch deren Milch ihren Lebensunterhalt verdienen. Das Kind und seine Familie waren dermaßen glücklich und haben dermaßen viel gebetet, so dass wir dies Ihnen schriftlich nicht beschreiben können. In unserer Umgebung gibt es viele ähnliche Fälle. Die meistbetroffenen sind Kinder und Jugendliche. Die Arbeitnehmer, die täglich ungefähr 2,- Euro verdienen, können das Geld für einen Rollstuhl unmöglich zusammenbringen. Wir appellieren an alle Wohltätige in Europa: ‚Lassen Sie uns sämtliche Hindernisse gemeinsam überwinden und Bedürftigen, die sowohl mit Armuts- als auch mit Gesundheitsproblemen kämpfen müssen, unsere helfende Hand reichen‘.“

 

Dem Spender, der sich an diesem Projekt beteiligt und einen behinderten Menschen erfreut, wird man ein Dankesschreiben sowie ein Foto der Person mit ihrem neuen Rollstuhl zuschicken. Ein Rollstuhl kostet 150,- Euro.