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WEFA humanitäre Hilfsorganisation verteilt mit großer Sorgfalt auch Ihre Adak, Akika und Shukr Opfer in Ihrem Namen an Bedürftige in den ärmsten Regionen der Welt.

 

  

ADAK (NASR)

Adak, Nadhr oder Gelübde bezeichnet eine Verpflichtung, eine besondere Handlung oder Leistung als gottesdienstliche Handlung für Gott durchzuführen.

 

Es gibt zwei Arten von Nadhr: 

 

  1. dass der Gelobende Gott um die Erfüllung eines Wunsches bittet

     oder

  1. ein Gelöbnis in absoluter Form leistet, um sich in seinem Glauben zu stärken.

 

 

Bei der 1. Art ist das Nadhr an das Eintreten einer gewünschten Handlung gebunden:

 

-    Das im Gelöbnis (Nadhr) erbetene Ereignis ist eingetreten. In diesem Fall wird die gelobte Sache/Handlung von einer freiwilligen zu einer verpflichtenden Sache. –bei den Hanifiya meist als Wajib betrachtet, bei den anderen Rechtsschulen grundsätzlich als Fard.

 

-    Das im Gelöbnis erbetene Ereignis ist nicht eingetreten. In diesem Fall bleibt die gelobte Sache/Handlung für   den Gelobenden weiterhin eine freiwillige Sache.

 

Diese Art des Nadhr´s ist eher unerwünscht, da es sich um eine Art „Geschäft“ (wenn…dann…) handelt.

           

Abdullah Ibn `Umar berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, verbot das Gelöbnis zur Weihgabe und sagte: „Eine Weihgabe bringt weder etwas zustande noch schafft es etwas Bestehendes ab. Weihgabe hat nur den Zweck, etwas von einem Geizigen herauszuholen.“ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 6693]

 

Bei der 2. Art ist das Nadhr absolut gehalten und nicht an das Eintreten einer gewünschten Handlung gebunden.

 

Für aufrichtig erfüllte Nadhr erhält der Gläubige mehrfachen Lohn; für nicht oder nicht korrekt erfüllte wird der Gläubige von Gott zur Rechenschaft gezogen. Denn Gott der Erhabene rechnet nicht das an, was aus Versehen gelobt oder geschworen wurde, doch was bewusst gelobt wird (und das ist ja beim Nadhr immer der Fall), wird genau als gute bzw. bei sündhafter Nichterfüllung sehr üble Tat und größere Sünde gewertet.

 

Die meisten Gelehrten raten an, zunächst keine Nadhr zu machen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Denn es ist möglich, dass die anschließende Erfüllung des Nadhr dem Gläubigen schwer fällt und dadurch die Versuchung besteht, bei der Erfüllung nachlässiger zu sein.

 

Um das Gelübde an Allah (swt) einzuhalten, können Tiere geschächtet werden oder auch  zusätzliche Gebete verrichtet werden.

 

In der Regel wird nach dem Eintreten des gewünschten Ereignisses ein Trier geschächtet und das Fleisch an Arme und Bedürftige verteilt.

 


AKİKA

Unter Aqiqa versteht man das empfohlene „ Opfern bei der Geburt eines Kindes“. Die Aqiqa geht auf die Sunna des Propheten Muhammad (sas) zurück. Sie wird in der Regel am siebten Tag nach der Geburt vorgenommen und das Fleisch wird an Arme und Bedürftige verteilt. In Verbindung mit dem Opfer werden auch die Haare des Neugeborenen abrasiert. Das Gewicht der rasierten Haare wird gegen das entsprechende Gewicht in Gold aufgewogen und der dem Gold entsprechende Geldwert wird als Sadaqa an die Bedürftigen verteilt. Auch die Namensvergabe wird in diesem Zusammenhang vorgenommen.  Die Vornahme der Aqiqa obliegt dem Vater und ist an Seine wirtschaftlichen Verhältnisse gebunden. Nach den meisten Gelehrten handelt es sich bei der Aqiqa um keine verpflichtende Handlung (wadschib), sondern um eine empfohlene Handlung (mustahab).

 

 


SHUKR (DANKOPFER)

Die Dankbarkeit gehört zu den größten Tugenden im Islam. Allah (swt) liebt die Dankbaren.

Die Erfüllung der Begierden im Übermaß bringt eine gewisse Anmaßung, Arroganz, Eitelkeit und Hochmut über die Wahrheit mit sich. Eigenschaften wie Arroganz und Überheblichkeit gelten als Irrwege des Egos, das seine Unabhängigkeit von der Welt und letztendlich von Gott zu behaupten versucht. Der Weg des Muslims zu Gott, führt jedoch über die Anerkennung der Größe Gottes und der Abhängigkeit des Menschen von Seiner Güte und Macht. Die Dankbarkeit ist ein Mittel um die Größe Gottes zu erkennen. Es hilft dem Menschen sich seiner Stellung vor Gott gewahr zu werden, seiner Stellung als schwaches Geschöpf, dessen ganze Existenz von dem abhängt, was Gott ihm gewährt hat. Die Dankbarkeit mit der die Bescheidenheit einhergeht dient nicht nur dazu zu uns selbst zu finden sondern auch unsere Erwartungen zu reduzieren und stets mit dem glücklich zu sein was uns vergönnt ist. Sie führt mit zum Seelenfrieden, denn sie erzeugt eine besondere Freude am Leben, indem all die kleinen Dinge des Lebens genießt und ihre Werte geschätzt werden können.

 

Ein oft genutztes Mittel, um sich Gott gegenüber dankbar zu zeigen, ist das Dankopfer. Hier wird ein Opfertier geopfert um sich auf diese Weise für die Gaben und Gnaden Gottes dankbar zu erweisen. All die materiellen als auch immateriellen Gaben Gottes sind nicht selbstverständlich und das mindeste wie wir diesen Gaben entgegentreten können ist unseren Dank auszusprechen und zu versuchen, mit diesen Gaben auf eine Gott wohlgefällige Art und Weise umzugehen bzw. einzusetzen.

 

 

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