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Zakat

 

WEFA wird in diesem Ramadan Ihre zakat den in den Kriegs- und Naturkatastrophen befindenden Bedürftigen überreichen.  

 

Was ist Zakat?

 

Zakat, arabisch für Reinheit, Gerechtigkeit, ist die Armenabgabe und gehört zu den “fünf Säulen” des Islam und deshalb für Muslime – wie Glaubensbekenntnis, rituelles Gebet, Fasten und Pilgerfahrt - unbedingt geboten. Regelmäßig einmal pro Jahr ist diese Abgabe zu entrichten.

 

Dass für alle Muslime Zakat eine unbedingte Pflicht ist, bedeutet allerdings nicht, dass alle Muslime auch tatsächlich Zakat entrichten müssen. Voraussetzung dafür ist, dass jemand Vermögen hat, das nach Abzug von Schulden und sogenannten „Grundbedürfnissen“ ein bestimmtes Mindestmaß (Nisab) übersteigt, und dass dieses seit einem vollen Jahr in seinem Besitz ist.

 

Die Zakat-Zahlung ist ein wichtiger Bestandteil jeder islamischen Gemeinschaft, da sie auf einer Seite die ökologische und soziale Sicherheit und auf der anderen Seite das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Menschen fördert.

 

Die Bestimmung der Zakat

 

Die Muslime wurden zwei Jahre nach der Hidschra, nach dem Ramadanfasten, zum Zakat verpflichtet.

 

Im Koran gibt es viele Ayats, die die Zakat befehlen.

 

„Verrichtet das Gebet, bezahlt die Zakat und gehorcht dem Gesandten, auf das ihr Barmherzigkeit erlangt.“ (Koran 24:54)

 

Hadit zum Thema Zakat :

 

„ Der Islam ist auf fünf Säulen gebaut: bezeugen, dass es keinen anderen Gott außer Allah gibt, dass Muhammed der Bote Allahs ist, fünf mal am Tag beten, die Hadsch verrichten, und das Fasten im Ramadan.“

 

Zahlung des Zakat

 

Zur Zahlung des Zakat ist derjenige verpflichtet, der frei, geistig gesund und ein Muslim ist. Die Zahlungspflicht beginnt ab der Pubertät.

 

Die Höhe des Zakat beläuft sich auf 2,5 % des Geldes (für Bauern 10% der ernte bzw. bei künstlicher Bewässerung 5 %), das man nicht zum täglichen Leben benötigt. Hat jemand keinerlei Ersparnisse sondern nur das Nötigste, um seinen Lebensunterhalt zu meistern, so ist er von der Pflicht des Zakat befreit.

 

Religiös gesehen hat die Armensteuer mehrere Funktionen: 

 

  1. Die soziale Pflicht gegenüber der islamischen Gemeinde: Die Abgaben dienen der Unterstützung der Armen, Witwen und Waisen. 
  2. Der Muslim soll durch die Zakat lernen, sein Herz nicht an irdischen Besitz zu hängen. Die Abgabe soll ihn von Geldgier und Habsucht reinigen und für ALLAH frei machen.
  3. Die Zakat entspricht einer "Reinigung" des restlichen Vermögens.

 

 

 

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